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19Jan

Jugendliche brauchen zukunftsfähige Perspektiven!

Jugendstrafvollzug
Hanses: Jugendliche brauchen zukunftsfähige Perspektiven!

Zur Mitteilung des SPD-Justizministers, Thomas Kutschaty, bezüglich der positiven Entwicklungen im nordrhein-westfälischen Jugendstrafvollzug, erklärt Dagmar Hanses MdL, rechts- und jugendpolitische Sprecherin:
„Es ist erfreulich, dass die Anzahl der gewalttätigen Übergriffe in Jugendhaftanstalten gesunken ist. Diese Entwicklungen sind positiv und ausbaufähig, denn allein das Sinken der gewalttätigen Übergriffe ist nicht das Ziel. Wir müssen weiter daran arbeiten, den Jugendlichen zukunftsfähige Wege und Perspektiven ohne Gewalt aufzuzeigen und sie aus der Kriminalitätsspirale zu lösen.

Zusammen mit der SPD werden wir deshalb, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, konsequent auf die pädagogische Ausgestaltung der Jugendstrafe durch offenen Vollzug und Wohngruppen setzen und so versuchen, den Jugendstrafvollzug in seiner herkömmlichen Form kontinuierlich zurückzufahren.“

30Mrz

Trinkwasserschutz

Wir lassen uns das Wasser nicht abgraben!

Fast 100.000 Menschen im Kreis Soest werden mit Wasser der Hillenberg- und Bullerteichquelle sowie vom Lörmeckewasserwerk aus den Lörmeckequellen versorgt: Gutes Wasser zum günstigen Preis. Dieses Wasser ist massiv in Gefahr.

Und das nicht erst jetzt, nachdem eine Warsteiner Abbaufirma angekündigt hat, den Abbau im Grundwasser zu beantragen.

Wir haben von Fachleuten gelernt:
Der gesamte Bereich des Warsteiner Karstgrundwassers ist ein hochkomplexes Gebiet, der bis heute noch nicht vollständig erforscht, verstanden und erst recht nicht kontrollierbar ist.
Der Kalksteinabbau ist eine Dauergefährdung des wichtigsten Lebensmittels für den Menschen.

Seit Jahrzehnten warnen Fachleute:
Jederzeit kann es zu Zwischenfällen in den Steinbrüchen kommen, die zu einer Verschmutzung oder gar zum Versiegen der Trinkwasserquellen führen können. Die Versorgung mit diesem Wasser wäre dann nicht mehr möglich.
Die Belastungen, denen die Bewohner Warsteins jetzt schon durch Sprengungen und Dauertransport auf Schiene und Straße ausgesetzt sind, kommen noch hinzu.

Ich schließe mich der Erklärung des Warsteiner Stadtrates vom Februar 2007 an:
„Wir sind entschlossen, das … Vorhaben der Steinindustrie, den Kalkstein auch unterhalb der Grundwassergrenze abzubauen, mit allen Mitteln zu verhindern. Wir lassen uns auf keine gegenteiligen Verharmlosungen ein. Wir können uns das Abenteuer des Vordringens in die Tiefenschichten des Warsteiner Gesteins nicht leisten.“

Ich fordere, dass die Genehmigungsbehörden ihren Worten betreffs des Wasserschutzes konkrete Taten folgen lassen und im Bereich der miteinander in Verbindung stehenden Karstquellen die Schutzzone II. ausweisen, damit der Steinabbau nach und nach eingestellt werden kann.
Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen aller hat Vorrang vor den ökonomischen Interessen einiger.

ES REICHT!

Klickt auf den Button und kommt zur Demo am 17. April 2010 in Warstein!


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