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Dagmar Hanses http://dagmar-hanses.de Sprecherin für Rechts- und Jugendpolitik Thu, 15 May 2014 18:51:32 +0000 de-DE hourly 1 Grundsätzliches zu den Abgeordneten-Diäten in NRW http://dagmar-hanses.de/688/grundsaetzliches-zu-den-abgeordneten-diaeten-in-nrw/ http://dagmar-hanses.de/688/grundsaetzliches-zu-den-abgeordneten-diaeten-in-nrw/#comments Thu, 15 May 2014 15:06:45 +0000 http://dagmar-hanses.de/?p=688 Weiterlesen » ]]>
Die Entschädigung oder die Diäten der NRW-Abgeordneten sind im Abgeordnetengesetz geregelt. Seit der 14. Wahlperiode gilt in NRW ein neues Abgeordnetengesetz. Danach erhält ein Abgeordneter des Landtags monatlich 10.726 Euro. Diese Entschädigung wird zwölf Mal gezahlt und muss versteuert werden. Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld gibt es nicht. Pauschalen werden auch nicht mehr gezahlt, ebenso entfallen Sitzungsgelder.Den Landtagsabgeordneten steht zur Ausübung ihrer Amtsgeschäfte eine angemesse Amtsausstattung zu. Dazu gehören:

Sachleistungen

Die Mitglieder des Landtags erhalten im Rahmen der Amtsausstattung folgende Sachleistungen: Die Bereitstellung eines eingerichteten Büros am Sitz des Landtags und die Bereitstellung und Nutzung der durch den Landtag zur Verfügung gestellten Informations- und Kommunikationseinrichtungen nach Maßgabe des Haushaltsplans des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die kostenlose Nutzung der sonstigen Einrichtungen des Landtags in Ausübung des Mandats. Als Sachleistung werden auch Übernachtungsmöglichkeiten am Sitz des Landtags in begrenztem Umfang unter Zahlung eines im Haushaltsplan festgelegten Eigenanteils zur Verfügung gestellt.

MitarbeiterInnen

Für die Beschäftigung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Unterstützung bei der Erledigung seiner/ihrer parlamentarischen Arbeit steht jedem Mitglied des Landtags ein Höchstbetrag von monatlich 4.027 Euro (Stand: 1. Januar 2013), bezogen auf 12 Monate, zuzüglich der gesetzlichen Arbeitgeberanteile und -zuschüsse zur Sozialversicherung zur Verfügung, der vom Landtag verwaltet wird. Nicht zulässig ist die Beschäftigung von Ehegatten, Ehegatten anderer Mitglieder des Landtags, eingetragenen Lebenspartnerinnen und -partnern, von Verschwägerten und von Verwandten ersten und zweiten Grades.

Fahrkarte

Die Mitglieder des Landtags haben das Recht, die Verkehrsmittel der Deutschen Bahn AG innerhalb des Gebietes des Landes Nordrhein-Westfalen und nach Berlin frei zu benutzen.

Krankenkassenbeiträge

Die Krankenkassenbeiträge werden zu Hälfte vom Landtag bezuschusst.

Welche Abzüge gibt es?

Die Abgeordneten sind Mitglieder im “Versorgungswerk der Mitglieder des Landtags Nordrhein-Westfalen“. Das Versorgungswerk ist eine selbstständige Körperschaft des öffentlichen Rechts. Die MdLs zahlen von ihren Abgeordnetenbezügen nach § 5 Abs. 1 Satz 2 AbgG NRW monatlich einen Pflichtbeitrag in Höhe von derzeit 2.114 Euro. Dieser Betrag wird unmittelbar von den Bezügen einbehalten und an das Versorgungswerk weitergeleitet. Daran schließen sich noch die steuerlichen Abzüge an sowie Spenden, Kosten für das Wahlkreisbüro und dessen Ausstattung und die Krankenkassenbeiträge. Im Mittel bleibt den GRÜNEN Abgeordneten unterm Strich etwa 3.500 Euro pro Monat.

Selbstbedienungsladen Parlament?

Der Vorwurf der “Selbstbedienung” trifft nicht zu. Das “Diätenurteil” des Bundesverfassungsgericht von 1975 hat die Abgeordneten ausdrücklich verpflichtet, selbst und “vor den Augen der Öffentlichkeit” über die Höhe ihrer Entschädigung zu beschließen. Das Verfassungsgericht hat den Abgeordneten außerdem eine Entschädigung zugesprochen, die “eine Lebensführung gestattet, die der Bedeutung des Amtes angemessen ist”. Und genau darum geht es: um eine Entschädigung, die der Leistung, dem Arbeitseinsatz und Zeitaufwand und vor allem der Verantwortung der gewählten Volksvertreter entspricht.

Nebentätigkeiten der Abgeordneten

Kritik entzündet sich oft an den ausgeübten Nebentätigkeiten der Abgeordneten. Mit dem neuen Abgeordnetengesetz von 2005 werden diese nun strenger kontrolliert. Die Nebentätigkeiten müssen angegeben und veröffentlicht werden. Einkünfte, für die die Abgeordneten keine Gegenleistung erbringen, sind verboten. Die Art der Nebenbeschäftigung und der Umfang der zusätzlichen Einkünfte müssen gegenüber dem der Landtagspräsidentin offen gelegt werden.

Wir Grüne würden hier gerne noch weiter gehen. Für uns ist die Veröffentlichung der Nebeneinkünfte ab dem ersten Cent ein wichtiger Schritt zu mehr Transparenz. Wir gehen deshalb voran und veröffentlichen seit 2005 die Nebentätigkeiten und -einkünfte der GRÜNEN MdLs auf unsere Homepage. Hier der Link nochmal zum nachlesen:

http://gruene-fraktion-nrw.de/fileadmin/user_upload/ltf/Publikationen/Sonstiges/Nebeneinkuenfte_der_Abgeordneten_16._WP_fuer_das_Jahr_2013.pdf

 

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Grüne Landtagsfraktion besucht die Feuerwehren vor Ort http://dagmar-hanses.de/676/gruene-landtagsfraktion-besucht-die-feuerwehren-vor-ort/ http://dagmar-hanses.de/676/gruene-landtagsfraktion-besucht-die-feuerwehren-vor-ort/#comments Tue, 25 Feb 2014 15:06:05 +0000 http://dagmar-hanses.de/?p=676 Weiterlesen » ]]> Warstein

(Foto: Christian Clewing)

Die grüne Landtagsabgeordnete Dagmar Hanses hat gestern (Montag, den 24. Februar 2014) die Jugendfeuerwehr in Warstein- Belecke besucht, um sich über die Situation vor Ort zu informieren. Das Treffen ist Teil einer Aktion, an der alle 29 grünen Landtagsabgeordneten teilnehmen, um sich in ihren Wahlkreisen ein Bild vom Einsatz und den Herausforderungen für die Feuerwehrleute zu machen. Die Ergebnisse fließen in eine Analyse der Situation ein. „Uns ist es ein wichtiges Anliegen, die Feuerwehren bei der Bewältigung ihrer Aufgaben zu unterstützen“, sagt Dagmar Hanses.

Zurzeit stehen in Nordrhein-Westfalen 80.000 ehrenamtliche und 13.000 hauptamtliche Feuerwehrleute für den Einsatz bereit.  In einem Projekt des Landes NRW werden zurzeit Vorschläge zur Stärkung des Ehrenamtes bei den Feuerwehren erarbeitet. Denn ohne dieses Engagement würde die Feuerwehr, insbesondere im ländlichen Raum, nicht funktionieren. : „Wir unterstützen den Wunsch der Feuerwehren, dass sich mehr Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund engagieren, die bisher noch unterrepräsentiert sind.“ Mit einer Novellierung des Feuerwehr-Gesetzes wollen die Grünen im Landtag außerdem Kinderfeuerwehren gesetzlich verankern. Damit sich künftig nicht nur Jugendliche ab zehn Jahren engagieren können, sondern auch Kindergruppen vor Ort den Nachwuchs ab sechs Jahren für den Brandschutz begeistern und den Nachwuchssorgen damit entgegenwirken können.

„Die vielen ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer sind mit sehr viel persönlichem Engagement bei der Sache. Das ist absolut bewundernswert“, sagt Dagmar Hanses, „der Besuch bei der Feuerwehr Belecke und deren Jugendabteilung hat mir gezeigt, welch wertvolle Jugendarbeit dort geleistet wird.  Um Brandschutz im ländlichen Raum mit Ehrenamtlichen zu gewährleisten, bedarf es weiterhin der Unterstützung und Wertschätzung der örtlichen Arbeitgeber. Dies gelingt in Warstein bereits sehr gut.“

Warstein

 

(Foto: Christian Clewing)

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Die SternsingerInnen bei der Grünen Fraktion im Landtag NRW http://dagmar-hanses.de/657/die-sternsingerinnen-im-landtag-nrw/ http://dagmar-hanses.de/657/die-sternsingerinnen-im-landtag-nrw/#comments Mon, 06 Jan 2014 15:17:36 +0000 http://dagmar-hanses.de/?p=657 YARPP ]]> SternsingerInnen ]]> http://dagmar-hanses.de/657/die-sternsingerinnen-im-landtag-nrw/feed/ 0 Verfassungskommission NRW http://dagmar-hanses.de/647/verfassungskommission-nrw/ http://dagmar-hanses.de/647/verfassungskommission-nrw/#comments Wed, 20 Nov 2013 14:15:41 +0000 http://dagmar-hanses.de/?p=647 Weiterlesen » ]]> Hier unsere gestrige Pressemitteilung:

Engstfeld/Hanses: Neue Verfassung ist eine politische Zäsur

Zur konstituierenden Sitzung der Verfassungskommission erklären die beiden Mitglieder der GRÜNEN Fraktion, Stefan Engstfeld, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, und Dagmar Hanses, rechtspolitische Sprecherin: „Die Verfassung unseres Landes zu verändern, ist eine politische Zäsur. Wir verändern den Boden, auf dem wir als Bürgerinnen und Bürger stehen. Die letzte Verfassungsänderung in einem Einzelpunkt unserer Verfassung wurde 2011 vorgenommen, um den Schulfrieden zu verankern. Seit 63 Jahren aber hat es keine grundsätzliche Überarbeitung gegeben. Das wird jetzt passieren und ist Aufgabe der neuen Verfassungskommission. In der Kommission setzen wir uns für die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre ein und wollen die Quoren für Volksbegehren und Volksinitiativen absenken. Außerdem wollen wir eine Änderung der Eidesformel diskutieren und Regeln für eine vorzeitige Beendigung der Wahlperiode festlegen. Die Schuldenbremse soll in der Verfassung verankert werden, und wir brauchen mehr Partizipations-Möglichkeiten von EU-Bürgern auf Landesebene. In der Kommission werden wir gemeinsam mit den anderen Fraktionen und mit den Sachverständigen Vorschläge für eine moderne, zukunftsfähige Verfassung machen. Es gilt, Bewährtes zu bewahren und gleichzeitig neue Entwicklungen in der Rechtsprechung aufzunehmen und veränderten gesellschaftlichen Ansprüchen gerecht zu werden. Gerade uns Grünen ist die Stärkung von Mitwirkungsmöglichkeiten an demokratischen Prozessen wichtig. Wir sind davon überzeugt, dass mehr politische Teilhabemöglichkeiten auch das politische Interesse fördern. Wir werden uns dafür einsetzen, dass eine effektive, niederschwellige Mitwirkungsmöglichkeit für Bürgerinnen und Bürger an der Arbeit der Kommission bereitgestellt wird.“

Weitere Informationen findet Ihr hier:

http://gruene-fraktion-nrw.de/aktuell/sliderdetail/nachricht/das-sind-die-themen-der-neuen-verfassungskommission-in-nrw.html

 

 

 

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Hanses: „Land übernimmt Hälfte der Solidarumlage für die Kommune Ense und für die Kommune Erwitte“ http://dagmar-hanses.de/641/hanses-land-uebernimmt-haelfte-der-solidarumlage-fuer-die-kommune-ense-und-fuer-die-kommune-erwitte/ http://dagmar-hanses.de/641/hanses-land-uebernimmt-haelfte-der-solidarumlage-fuer-die-kommune-ense-und-fuer-die-kommune-erwitte/#comments Tue, 12 Nov 2013 16:03:35 +0000 http://dagmar-hanses.de/?p=641 Weiterlesen » ]]> Die Koalitionsfraktionen von SPD und GRÜNEN im Landtag NRW unterstützen die Kommunen in Nordrhein-Westfalen mit weiteren rund 91 Millionen Euro im Jahr. Auf eine entsprechende Änderung des Gesetzes zur Erhebung einer Solidarumlage haben sich die Fraktionen heute verständigt. Abgeordneter Hanses: „Wir nehmen die in der Anhörung vorgetragenen Bedenken ernst und sind starke Partner der Kommunen. Deshalb wollen wir mögliche Härten vermeiden. Die Solidarität der stärkeren Kommunen zur Finanzierung des Stärkungspaktes ist weiterhin erforderlich.“ Konkret bedeutet die Neuregelung: Erwitte profitiert durch die Übernahme von 499.214 Euro durch das Land.

Insgesamt wird die Solidarumlage von rund 182 Millionen auf rund 91 Millionen Euro reduziert. Der Beitrag der wirtschaftlich starken (abundanten) Kommunen für den Stärkungspakt Stadtfinanzen wird somit um die Hälfte verringert. Abgeordnete Hanses: „Trotz angespannter Haushaltslage leistet das Land nun ab 2014 einen Beitrag von insgesamt 440 Millionen Euro jährlich bis zum Jahr 2020, um schwächeren Kommunen zu helfen.“

 

 

 

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Grüne Landtagsfraktion besucht Imkerinnen und Imker http://dagmar-hanses.de/633/gruene-landtagsfraktion-besucht-imkerinnen-und-imker/ http://dagmar-hanses.de/633/gruene-landtagsfraktion-besucht-imkerinnen-und-imker/#comments Fri, 19 Jul 2013 09:04:23 +0000 http://dagmar-hanses.de/?p=633 Weiterlesen » ]]> Hier meine Pressemitteilung zu meinem Besuch in der Imkerei von Klaus Stute in Marsberg-Essentho.

 

Abgeordnete Dagmar Hanses besucht Imkerei

Dagmar Hanses will Lebensraum für Bienen erhalten

Um sich ein Bild von dem Lebensraum der Bienen zu machen, besuchte die Grüne Landtagsabgeordnete Dagmar Hanses aus Warstein gestern die Imkerei von Klaus Stute in Marsberg-Essentho. Begleitet wurde sie von Johannes Schröder, Vorsitzender der Grünen in Marsberg und Reinhard Heithorst, Fraktionssprecher im Rat der Stadt Marsberg.

Herr Stute machte während des Besuchs deutlich, dass Bienen durch ihre Bestäubungstätigkeit an Wild- und Kulturpflanzen einen unverzichtbaren Beitrag für eine artenreiche und intakte Umwelt leisten. In diesem Jahr sei die Ernte nicht besonders gut ausgefallen und meistens nur die Hälfte des Ertrags wie in den Vorjahren sei erzielt worden. Darüber hinaus breitet sich die Sorge über Bienenseuchen und Milbenbefall die viele Völker in NRW bedrohen aus.

Dagmar Hanses machte deutlich, dass der Mensch nicht unschuldig an dieser Entwicklung sei. Vor allem durch intensive Landwirtschaft verlieren Bienen ihre Nahrungsgrundlage und Lebensräume. Vor allem Monokulturen, ein übermäßiger Einsatz von Pestiziden und Schädlinge tragen dazu bei. Deutsche Imker beklagen seit Jahren überdurchschnittliche Verluste. Es scheint, als zeige uns die Schwächung vieler Bienenvölker beispielhaft, wie es um unsere biologische Artenvielfalt bestellt ist.

Dagmar Hanses möchte die Imkerinnen und Imker auch dauerhaft gerne dabei unterstützten den natürlichen Lebensraum der Biene zu erhalten. Wie dies langfristig geschehen kann, besprach sie ausführlich mit Herrn Stute in seiner Imkerei. „Ich möchte mich bei Herrn Stute für die Einladung, die spannenden Einblicke und angeregten Gespräche bedanken. Seine Arbeit und das Engagement kann man nicht genug würdigen.“

 

 

 

 

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Einsetzung einer Verfassungskommission http://dagmar-hanses.de/626/einsetzung-einer-verfassungskommission/ http://dagmar-hanses.de/626/einsetzung-einer-verfassungskommission/#comments Fri, 19 Jul 2013 08:56:10 +0000 http://dagmar-hanses.de/?p=626 Weiterlesen » ]]> Engstfeld/Hanses: Vitaminkur für unsere Demokratie

Zur Einsetzung einer Verfassungskommission erklären die beiden Mitglieder der GRÜNEN Fraktion, Stefan Engstfeld, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, und Dagmar Hanses, rechtspolitische Sprecherin:

„Das Ziel ist endlich erreicht: Seit 2005 haben wir uns für die Einsetzung einer parlamentarischen Kommission eingesetzt, die unsere Verfassung überprüft. Nun nimmt diese Kommission ihre Arbeit auf und untersucht, ob unsere Verfassung noch den wachsenden Ansprüchen an die politisch-demokratische Kultur gerecht wird. Fraglich ist zum Beispiel, ob sie ausreichend Mitbestimmung und Teilhabe an Entscheidungsprozessen zulässt. Deshalb sollte die Kommission beispielsweise die Zugangshürden zu den dafür vorgesehenen Instrumenten  – Volksinitiative, Volksbegehren, Volksentscheid – überprüfen.

Außerdem ist unsere politische Kultur inzwischen viel stärker vom Wunsch nach Transparenz geprägt. Unsere heutige Verfassung gilt seit 1950, sie wurde unter ganz anderen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in Kraft gesetzt. Die technischen Möglichkeiten zur Informationsgewinnung und zur politischen Teilhabe haben sich durch die Möglichkeiten des Internet extrem vervielfacht. Wir versprechen uns deshalb auch im Hinblick auf das Thema Transparenz eine Vitaminkur für unser demokratisches NRW. Unter den weiteren wichtigen Themen werden auch die Frage stellen, ob die Festlegung des Wahlalters auf 18 Jahre noch zeitgemäß ist.

Die Arbeit der Kommission wird von unabhängigen Sachverständigen begleitet und soll von der Zusammenarbeit aller Fraktionen leben. Mitsprache ist ausdrücklich erwünscht. Deshalb werden wir uns dafür einsetzen, dass effektive, niederschwellige Mitwirkungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger bereitgestellt und auch genutzt werden.“

Weitere Informationen finden und Sie unter:

http://gruene-fraktion-nrw.de/presse/service/pressemitteilungen/pmdetail/nachricht/engstfeldhanses-vitaminkur-fuer-unsere-demokratie.html

 

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Landtag NRW stärkt Innenstädte und fördert nachhaltige Stadtentwicklung http://dagmar-hanses.de/622/landtag-nrw-staerkt-innenstaedte-und-foerdert-nachhaltige-stadtentwicklung/ http://dagmar-hanses.de/622/landtag-nrw-staerkt-innenstaedte-und-foerdert-nachhaltige-stadtentwicklung/#comments Fri, 19 Jul 2013 08:51:16 +0000 http://dagmar-hanses.de/?p=622 Weiterlesen » ]]> Planungen zum FOC Werl nicht im Einklang mit den Vorgaben der Landespolitik

Diese Woche  Mittwoch beschloss der NRW-Landtag den Sachlichen Teilplan großflächiger Einzelhandel, mit dem zukünftig schärfere Vorgaben an Großprojekte auf der „grünen Wiese“ gemacht werden. Dagmar Hanses, Landtagsabgeordnete der GRÜNEN im Wahlkreis Soest, und Daniela Schneckenburger, wirtschaftspolitische Sprecherin GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW, freuen sich über die einstimmig getroffene Entscheidung.

Dagmar Hanses:

„Der Beschluss ist ein wichtiger Leitfaden für die Planungen eines Factory Outlet Centers in Werl. Schon das erste Ziel des Sachlichen Teilplans schreibt vor, dass Großprojekte wie das FOC nur in sogenannten Allgemeinen Siedlungsbereichen realisiert werden dürfen. Dies trifft aber bei dem geplanten Standort nicht zu. Auch die weiteren Vorgaben der Landesregierung, zum Beispiel zur Begrenzung der Waren, die vorrangig in der Innenstadt angeboten werden und daher außerhalb der Zentren nur in begrenztem Umfang angeboten werden dürfen, sind im weiteren Verlauf einer kritischen Begutachtung zu unterwerfen. Es geht bei der von allen Fraktionen im Landtag unterstützten Neuregelung nicht darum, konkrete Vorhaben zu verhindern. Es müssen aber klare Kriterien aufgestellt werden, nach denen diese Projekte und ihre Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit der Innenstädte bewertet werden können. Vor diesem Hintergrund rate ich der Werler Politik dringend Abstand von den Planungen zu nehmen, denn sie stehen in deutlichem Widerspruch zu den Leitlinien der Landespolitik.“

Daniela Schneckenburger:

„Der Landtag hat mit dem Beschluss deutlich gemacht, dass der Schutz der  Funktionsfähigkeit unserer Innenstädte eindeutige Priorität hat vor der Ausweisung neuer Flächen auf der grünen Wiese. Das Prinzip „Innen- vor Außenentwicklung“ darf kein bloßes Lippenbekenntnis sein, sondern muss ernstgenommen und mit konkreten Vorgaben umgesetzt werden. Das haben alle Fraktionen im Landtag durch den einstimmigen Beschluss bekräftigt. Wir wollen gemeinsam dafür Sorge tragen, dass in allen Regionen Nordrhein-Westfalens die Leistung der Zentren erhalten bleibt.

Zurzeit werden in NRW großflächige Einzelhandelsvorhaben in einer Größenordnung von insgesamt ca. 18ha geplant. Dies entspricht der Größe der gesamten innerstädtischen Verkaufsfläche von einer Stadt wie  Dortmund. Darum brauchten wir dringend wieder ein rechtssicheres Steuerungsinstrument, mit dem wir die Ziele der Landesplanung umsetzen können. Mit dem nun erfolgten Beschluss haben wir dies nun geschaffen.“

 

 

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Jugendliche beim Coming-Out nicht alleine lassen http://dagmar-hanses.de/615/jugendliche-beim-coming-out-nicht-alleine-lassen/ http://dagmar-hanses.de/615/jugendliche-beim-coming-out-nicht-alleine-lassen/#comments Mon, 01 Jul 2013 14:22:31 +0000 http://dagmar-hanses.de/?p=615 Weiterlesen » ]]> Jugendliche beim Coming-Out nicht alleine lassen

Jugendliche, die ein Coming-Out als Lesbe, als Schwuler, als Trans* durchlaufen oder ihre Intersexualität entdecken, werden in unserer Gesellschaft zumeist schon in der frühen Jugend diskriminiert und abgelehnt. Nicht selten erfahren sie diese Ablehnung durch die eigenen Eltern und Geschwister. Auch in der Schule oder im Sportverein kommt es oft zur Ausgrenzung. Solche Erfahrungen können zu einer tiefen Lebenskrise führen. Schlimmer noch: Studien belegen, dass lesbische und schwule Jugendlichen im Vergleich zu heterosexuellen Jugendlichen ein vier- bis siebenmal höheres Suizidrisiko.

Diese negativen Erfahrungen mit dem eigenen Umfeldes und der damit verbundene gesellschaftliche Druck erzeugen bei vielen Jugendlichen noch stärkere Ängste und Selbstzweifel. Studien belegen auch, dass lesbische und schwule Jugendliche häufiger Opfer von Mobbing und Gewalt in Familie, Schule und in der Öffentlichkeit werden, dass etwa 4% der Jugendlichen nach dem Coming-Out von zu Hause rausgeworfen werden und dass sie häufiger unter Essstörungen und anderen psychischen Erkrankungen leiden.

Insgesamt wird deutlich, dass LSBTTI-Jugendliche vor allem AnsprechpartnerInnen und adäquate Angebote brauchen, die sie unterstützen. In der offenen verbandlichen Jugendarbeit für Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender hat sich in den letzten Jahren bereits viel verändert. Die Zahl der schwul/lesbischen Jugendtreffs wächst immer weiter. Besonders erfreulich ist, dass auch ländliche Regionen Anlaufstellen planen.

Doch auch darüber hinaus ist der Abbau von Diskriminierung, Homo- und Transphobie Querschnittaufgabe der Landesregierung. Dazu gehört vor allem die Unterstützung von Jugendlichen bei der Entwicklung ihrer Identität. Dies soll durch Projekte wie „Schule ohne Homophobie“ und dem Landesprojekt „SchLau NRW“ gewährleistet werden. Um diese Projekte finanziell sicherzustellen, wurde die geschlechtliche Identität in den Kinder- und Jugendförderplan 2013 – 2017 aufgenommen. Des Weiteren hat NRW einen Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie aufgelegt.

Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle (LSBTTI) sind Teil unserer Gesellschaft. Wir werden auch weiterhin dafür kämpfen, dass alle Menschen in NRW diskriminierungsfrei leben und dass Jugendliche ihr Coming-Out ohne Mobbing und Ängsten erleben können. Die Aufgabe des Heranwachsens sollte die einzige Herausforderung für die Jugendlichen sein. Anlaufstellen für lesbische und schwule Jugendliche in NRW:

Aachen

Knutschfleck, schwule Jugendgruppe www.knutschfleck-online.de

Bochum

Café freiRaum, Rosa Strippe e.V. www.freiraum-bochum.de

Bonn

Jugendarbeit in der AIDS-Hilfe Bonn www.aids-hilfe-bonn.de

Dortmund

FRIENDS e.V. Schwul  LesBische Jugend Dortmund www.friends-dortmund.de

Mosquitos LesBiSchwule Jugend Dortmund www.kcr-dortmund.de/mosquitos

sunrise, Jugendtreff und Beratung www.sunrise-dortmund.de

Düsseldorf

Puls e.V. www.puls-duesseldorf.de

Duisburg

Junge Unschuld, Junge Schwule, Lesben & Bi´s im Raum Duisburg c/o AIDS-Hilfe Dusiburg/ Kreis Wesel e.V. www.junge-unschuld.de

Jugendgruppe JuNa, Buschnattern e.V. www.buschnattern.de

EN-Kreis

aMANNda Schwulengruppe www.amannda.de

Essen

Café Vielfalt, Jugendtreff für lesbische und schwule junge Leute www.cafe-vielfalt.de

Gelsenkirchen

The Point, Jugendzentrum für lesbische, schwule, bisexuelle und transgender Jugendliche www.thepiont-gelsenkirchen.de

Köln

anyway Jugendzentrum für Lesben, Schwule und FreundInnen www.anyway-koeln.de

Mülheim a.d. Ruhr

Enterpride, LesBiSchwules Jugendzentrum für Lesben, Schwule, Bi´s u. FreundInnen www.enterpride.de

Münster

queerbeet.muenster, Jugendzentrum Münster www.queerbeet-muenster.de

Track e.V. www.track-muenster.de

Siegen

YoHo!- Offener Treff für LesBiSchwule Jugendliche und deren Freunde c/o andersRoom www.yoho-siegen.de

Wuppertal

B.J.´s Wuppertal e.V., c/o AIDS-Hilfe Wuppertal e.V. www.bj-wuppertal.de

 

Den Blogbeitrag findet Ihr auch hier:

http://gruene-fraktion-nrw.de/blog/blogpost/nachricht/jugendliche-beim-coming-out-nicht-alleine-lassen.html

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http://dagmar-hanses.de/615/jugendliche-beim-coming-out-nicht-alleine-lassen/feed/ 0
Girls` Day 2013 http://dagmar-hanses.de/600/girls-day-2013/ http://dagmar-hanses.de/600/girls-day-2013/#comments Fri, 26 Apr 2013 09:14:10 +0000 http://dagmar-hanses.de/?p=600 Weiterlesen » ]]> _0696

Was macht eine Abgeordnete an einem Plenartag? Welche Ausbildung hat sie? Wie wird man Mitarbeiterin der Fraktion und was muss man dafür mitbringen? Diese und viele weitere Fragen bewegten die elf Mädchen im Alter zwischen 13 und 18, die die Grünen Fraktion gestern zum Girls‘ Day im Landtag empfing.

 

Über die meisten Erkenntnisse waren die Mädchen sichtlich erstaunt: „Es war interessanter, als ich erwartet habe. Am spannendsten fand ich die Plenarsitzung. Es war auch gar nicht so, wie es im Fernsehen immer gezeigt wird – dort wird es viel strenger dargestellt.“ Erfahrungen und Eindrücke aus erster Hand gab es dann im persönlichen Gespräch zwischen der Gruppe und den zwei Abgeordneten. Der Eindruck, den sie von den Abgeordneten mitnahmen, war durchweg positiv: „Die sind alle spezialisiert, aber die sagen nicht zu allem ‚ja und Amen‘.“ Und auch der persönliche Umgang im Arbeitsalltag überzeugte: „Ich hätte nicht gedacht, dass die Abgeordneten so persönlich und entspannt mit ihren Mitarbeitern umgehen.“

Ein wenig hinter die Kulissen der Landespolitik zu schauen, war für die meisten dann doch mehr als reine Abwechslung vom Schulalltag. Und dass bei den GRÜNEN rund die Hälfte aller Abgeordneten Frauen sind, war ebenfalls ganz im Sinne des Girls‘ Day. Der soll Mädchen schließlich zeigen, dass auch ihnen die ganze Palette der Berufswelt offen steht.

 

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