Grünes Kino am 27. August 2016 – „A man can make a difference“

ferencz_flyer„Das war kaltblütiger Massenmord und ich kann das beweisen.“ Mit diesen Worten wurde Benjamin Ferencz im Alter von 27 Jahren zum Chefankläger im Nürnberger Einsatzgruppen-Prozess gegen die Mordbanden der SS.

Ein kleiner Mann, der bis heute mit einer großen Mission um die Welt reist. Denn Benjamin Ferencz ist mehr als eine lebende Legende. Die Erlebnisse von damals wurden für ihn zur treibenden Kraft im unermüdlichen Kampf gegen Kriegsverbrechen. „Wir müssen zu Recht und Gesetz zurückkehren anstelle von Kriegen – andernfalls werden wir die ganze Welt zerstören“, lautet seine Vision für ein friedlicheres Zusammenleben. Sein Mittel: die Durchsetzung eines internationalen Strafgerichtshofs, wie es ihn seit 2002 in Den Haag gibt. Auf dem Weg dorthin hätten ihn viele für verrückt erklärt, aber wenn der Haupteingang verschlossen sei, komme er eben durchs Fenster. So spricht ein heute 95-Jähriger, dem man nach diesem Film beinahe alles zutraut.

Gemeinsam mit Dagmar Hanses zeigt das Schlachthofkino in Soest am 27.08.2016 den Film „A man can make a difference“. Zum anschließenden Gespräch hat als Gast Dr. Jost Rebentisch als Vertreter des Bundesverbandes Information und Beratung für NS-Verfolgte zugesagt.

 

„A man can make a difference“, Schlachthofkino Soest, 27.08.2016, 17:30

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